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Herzlich willkommen in unserem Sempiegarten!

Sempies – anspruchslos und wunderschön




Sempervivum – Dachwurz – Hauswurz – Steinrosen

Es gibt noch viele andere Namen für diese einmalig schöne und anspruchslose Pflanze.

Seit vielen Jahren bin ich der Sempie-Leidenschaft erlegen und besitze inzwischen schon so einige Arten in meinem Sempiegarten – und es werden ständig mehr.

Gerade für Leute, die schöne Gärten und besondere Bepflanzung lieben – aber nicht den besagten „grünen Daumen“ besitzen (so geht es mir auch) – ist Sempervivum eine gute Alternative.


Aus langjähriger Erfahrung hier ein paar Tipps zur „Behandlung“ der Sempies...

Pflanzen können sowohl bewurzelt als auch als „reine“ Rosetten (noch ohne Bewurzelung) einfach an den vorgesehenen Ort gesetzt werden.

Ganz besonders lieben diese Pflanzen ein Gemisch aus Sand, Erde und etwas Quarzkies.

Das ist aber keinesfalls zwingend nötig um ein angehen zu gewährleisten. Ebenso kann man die Rosetten in handelsübliche Blumenerde oder aber auch sogar in Kiesbeete setzen und sie vermehren sich.

Sie verzeihen sogar lange Zeiten ohne Wasser und stellen keinerlei Ansprüche.

Ich selbst habe sehr gering bewurzelte Rosetten zwischen die einzelnen Steine einer alten Mauer gesteckt und war doch sehr überrascht, daß sie nicht nur anwuchsen sondern schon nach einem Jahr viele „Kinder“ bekommen hatten.

Mit Sempies sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt.

Auch als Hingucker in einzelnen Steinen (siehe Foto) wirken sie einzigartig.





Heute dient der Hauswurz eher der Dekoration und wird gerne in Tröge und Pflanzgefäße gesetzt.

Früher hatte diese Pflanze viele Bedeutungen.

Sie galt als Heilpflanze und ihr wurde auch magische Kraft zugeschrieben.

Während die Blätter der einzelnen Rosetten im Mittelalter gegen Gürtelrose und Bronchialleiden eingesetzt wurden, gab es auch Menschen die der Pflanze sehr abergläubisch gegenüberstanden.

So wurden bei Gewitter die Rosetten verbrannt um Hab und Gut vor Blitzschlag zu schützen und wenn jemand in ein neues Heim einzog bekam er Sempies geschenkt, denn diese „guten Geister“ im Bereich des Eingangs eingesetzt, brachten Glück und hielten Unheil fern (so sagte man zumindest früher).

Heute glaubt man vielleicht nicht mehr so sehr an all die Überlieferungen – aber eines steht fest:

Steinrosen sind vielseitig einsetzbar und können zur wahren Leidenschaft werden.

Wer - wie ich - eher ein etwas „faulerer“ Gärtner ist, der wird garantiert trotzdem große Erfolge in der Zucht dieser schönen Pflanzen verbuchen können.

Auch Kreuzungen der einzelnen Arten entstehen oft sogar zufällig...


Soviel mal zur Sempieleidenschaft...

Wer nun auch mal miterleben möchte, wie einfach es ist Sempies zu „züchten“, der findet meine Angebote – von Mai bis September, (da die Pflanzen zu dieser Zeit besonders gut angehen) bei ebay.

Einfach mal unter „spirit-garden“ oder „bibis-sempiegarten“ nachschauen – vielleicht ist etwas dabei was gefällt.

Würde mich sehr freuen!

Liebe Grüße aus dem Sempiegarten

Birgit Vogt

Lebensberatung am Möhnesee

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Herzkonzept 2009